Wie lange ist Knoblauch haltbar? Und wann wird Knoblauch schlecht?

Wann ist Knoblauch schlecht

Knoblauch ist in aller Munde, weil er so gesund ist! Manchmal ist mehr Knoblauch im Haus, als du auf die Schnelle verarbeiten kannst. Dann stellt sich die Frage, wie lange du ihn aufbewahren und gesund konservieren kannst? Hier bekommst du unvergessliche Informationen und köstliche Tipps!

Wie lange ist Knoblauch haltbar?

Wie lange ist Knoblauch haltbar

Knoblauch hält sich ziemlich lange, wenn er nicht geschält wird. Eine ungeöffnete Knoblauchknolle bleibt acht Wochen bis fast sechs Monate lang frisch, wenn sie kühl und luftig gelagert wurde.

Einzelne, aus der Knolle herausgelöste Zehen halten ungeschält nur zehn Tage bis drei Wochen lang! Geschälte Knoblauchzehen kannst du im Kühlschrank eine ganze Woche lang aufbewahren.

Gehackte Knoblauchzehen bleiben dagegen nur einen Tag frisch, in Olivenöl zwei bis drei Tage. Natürlich verlängert sich beim Knoblauch die Haltbarkeit auch durch Kochen. Doch kannst du immer nur eine kleine Menge auf einmal in Speisen geben.

Die heilsame Wirkung des ätherischen Allicins verringert sich leider durch das Kochen. Allicin senkt den Blutdruck und beugt dadurch Herzkreislaufbeschwerden, Schlaganfall und Thrombosen vor – das belegen auch aktuelle Studien.

Willst du Knoblauch kochen, dann gib ihn erst ziemlich spät in die Speisen! Die allerbeste Wahl ist, möglichst frische Knoblauchknollen zu kaufen. So hast du lange Freude an ihnen. Am gesündesten ist es, den Knoblauch immer frisch zu schälen und zu schneiden.

So bleiben die ätherischen Öle voll erhalten. Im Vergleich dazu schneidet vorgeschälter oder gehackter Supermarkt Knoblauch schlecht ab!

Wie sollte man Knoblauch aufbewahren?

Wie sollte man Knoblauch aufbewahren

Lagerung im Kühlschrank

Im Kühlschrank halten sich ganze Knoblauchköpfe nur zwei Wochen lang. Zum Beispiel in einem Glasgefäß mit Deckel. Danach fangen sie an zu keimen.

Knoblauchzehen oder gehackter Knoblauch können in einem feuchten Tuch 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Knoblauch kann auf ganz verschiedene Arten gelagert werden, die zwei letzteren sind die besten!

Tipp: Kartoffeln haben ganz ähnliche Lageranforderungen wir Knoblauch. Aber lagere Kartoffeln nicht im Kühlschrank. Denn dort werden sie … süß!

Lagerung im Gefrierschrank

Durch Einfrieren bewahrt der Knoblauch Haltbarkeit, aber er verliert seinen ursprünglichen Geschmack, deswegen ist davon abzuraten!

Lagerung im Dunklen

Gut ist, die Knofi-Knollen in einem dunklen, trockenen, kühlen und gut belüfteten Raum offen aufzubewahren. Zum Beispiel an Fäden oder in einem aufgehängten Gitter- oder Gemüsekorb in einer Vorratskammer.

Das ist die beste Methode. Du kannst sie aber auch in einem Netzbeutel oder Karton etc. ablegen. Auf keinen Fall sollte man Knoblauch in Plastiktüten aufbewahren, in ihnen kann sich durch Feuchtigkeit Schimmel bilden, so dass der Knoblauch schlecht wird.

Auch Hitze ist zu vermeiden, maximal Zimmertemperatur, 20 Grad ist akzeptabel. Etwas kühl ist besser.

Lagerung im Knoblauchbehälter

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Den Knoblauch kannst du auch in einem geeigneten Gefäß länger gut aufbewahren. Zum Beispiel in speziellen Knoblauchtöpfen. Das sind Knoblauch-Keramikgefäße mit kleinen Löchern. Alternativ kann auch ein umgestülpter Blumentopf auf einem Teller diese Funktion übernehmen.

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Wie kann man Knoblauch haltbar machen?

Knoblauch haltbar machen

Es gibt verschiedene Methoden, wie du Knoblauch konservieren kannst. Hier zeige ich dir 5 Wege:


1. Knoblauch trocknen bzw. dörren

Schneide den Knoblauch in schmale Scheiben. Gib sie dann in einen Dörrautomaten (Dehydrierer) oder Backofen, bei klein eingestellter Temperatur (ungefähr 35 Grad). Stecke einen Holzlöffel in die Tür, sie soll leicht geöffnet bleiben.

2. Knoblauch in Öl einlegen

Durch Einlegen der getrockneten Knoblauchzehen in gutes Öl, zum Beispiel Olivenöl. Dadurch wird Allicin konserviert.

Das Ergebnis ist sehr wohlschmeckend. Manche geben auch noch einen Zweig getrockneten Thymian, Karotten- oder Paprikastreifen dazu.

Allerdings wird geraten, Gemüse und Kräuter nicht selbst in Öl zu konservieren, um die Ausbreitung von Clostridium botulinum zu unterbinden. Statt den Knoblauch vorab zu trocknen, kannst du ihn auch kurz aufkochen.

Beware selbst hergestelltes Knoblauchöl immer im Kühlschrank auf und verbrauche es vor Ablauf von drei Wochen!

Das BfR rät […] davon ab, […] Gemüse in Öl oder Kräuter in Öl im Privathaushalt auf Vorrat zu produzieren und zu lagern. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Produkte nicht vor dem Verzehr ausreichend erhitzt […] werden, sondern für die Zubereitung von Salaten und anderen rohen Speisen gedacht sind.

Bundesinstitut für Risikobewertung


3. Knoblauch garen

Durch Kochen in heißem Wasser oder heißer Milch, das mildert die scharfe Knoblauchwirkung. Übrigens ist das Knofelaroma auch geringer, wenn Knoblauchzehen mit dem Messer geschnitten werden, als beim Quetschen durch eine Knoblauchpresse.

4. Einlegen in Essig

Durch Einlegen von rohen, geschälten Knoblauchzehen in Essig, oder einer Salz-Essig-Mischung. Vier Monate bleibt der Knoblauch so haltbar und lecker. Er wird sogar etwas milder.

5. Herstellen von Knoblauch Paste

Mit einem Mörser für Gewürze kannst du aus Knoblauch und Ingwer eine Gewürzpaste herstellen, die typisch für die indische Küche ist und durch den Ingwer lange im Kühlschrank überlebt.

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Wann ist Knoblauch schlecht?

Knoblauch schlecht


Wenn du wissen willst, ob eine Knoblauchknolle noch gut ist, dann schaue die Farbe an. Hat sich die rosaweiße Farbe in Gelb oder Grauweiß gewandelt oder die Knoblauch dunkle Flecken bekommen, ist das bereits bedenklich.

Mache dann einen Geruchstest! Riecht die Knolle modrig, ist der Knoblauch schlecht geworden. Du kannst auch die Knolle mit der Hand zusammenpressen. Fühlt die Knolle sich hart und fest an, ist sie noch frisch und innen saftig. Ist sie weich und gibt dem Druck nach, ist der Knoblauch schlecht, also eingetrocknet und dunkelfleckig geworden.

Öffne die Knolle und sortiere die betroffenen Zehen aus. Sprießt die Knoblauchknolle oder ist nur stellenweise verfärbt, können meist noch viele Zehen verwendet werden. Dunkle Stellen kannst du einfach wegschneiden.

Ist es gefährlich alten Knoblauch zu essen?

alten Knoblauch essen

Grüne Triebe bedeuten, dass der Knoblauch keimt. Die Triebe selbst und die Zehen daran sind essbar. Nur der Geschmack der Knoblauchzehen ist etwas bitterer geworden.

Die grünen Triebe selbst schmecken wie Frühlingszwiebeln und enthalten besonders viel ätherische Öle. Sie sind also sehr gesund! Ist der Knoblauch aber großflächig braun, schimmelig oder gar matschig geworden, solltest du ihn natürlich nicht mehr essen.

Frisch geschnittene Knoblauchzehen oxidieren an der Schnittstelle. Auch das führt zu einem bitteren Geschmack. Daher Knoblauchzehen nach dem Schälen immer so schnell wie möglich schneiden und direkt ins Öl oder das Gericht geben.

Fazit

Knoblauch ist eine aromatische Heil- und Gewürzpflanze, die viele Gerichte aufwertet. Durch ihren Hauptbestandteil Allicin wirkt sie effektiv gegen Viren, Bakterien und Pilze. Die tolle Knolle gilt daher auch als natürliches Antibiotikum. Gut gelagerter Knoblauch ist haltbar und erhält auch uns! Allicin hemmt Entzündungen und Tumore, sorgt für elastische Blutgefäße und ein widerstandsfähiges Immunsystem. Die Knoblauch Haltbarkeit gefiel schon Römern auf ihren Fußmärschen und Seefahrern gegen Skorbut.